Mulden-Rigolen-System für klimaresiliente Quartiere

Eine blaue Fläche markiert eine geplante Mulde/Rigole in einem grünen Hang neben modernen Häusern und geparkten Autos.

Geschrieben von

Anja Herold

Veröffentlicht am

26. Juni 2026

Inhaltsverzeichnis

Regenwasser gehört in dichten Quartieren nicht einfach in den Kanal, sondern möglichst dorthin, wo es fällt. Genau hier setzt das Zusammenspiel aus Mulde und Rigole an: Es puffert Niederschläge, entlastet die Kanalisation und verbessert den lokalen Wasserhaushalt. Für Neubaugebiete, Nachverdichtung und die Umgestaltung von Straßenräumen ist das eine der Lösungen, die technische Funktion und städtebauliche Qualität zugleich liefern.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick

  • Mulden und Rigolen speichern Regenwasser am Ort des Anfalls und führen es verzögert in den Untergrund zurück.
  • Die Technik passt besonders gut zu wassersensibler Stadtentwicklung, weil sie Versiegelung nicht nur kompensiert, sondern Flächen aktiv als Wasserspeicher nutzt.
  • Entscheidend sind Boden, Grundwasserstand, Verschmutzungsgrad der angeschlossenen Flächen und ein sauber geplanter Überlauf.
  • Die belebte Bodenzone übernimmt einen Teil der Reinigung, deshalb sind Pflege und Schutz vor Verdichtung zentral.
  • Für die Auslegung sind in Deutschland die aktuellen Regeln der DWA maßgeblich.

Warum diese Technik in der Stadtentwicklung so wichtig ist

Versiegelte Flächen verändern den Wasserhaushalt einer Stadt radikal: Regen läuft schneller ab, die Kanalisation wird stärker belastet, Grundwasser wird weniger gespeist und im Sommer fehlt Verdunstungskühlung. Genau deshalb hat sich in der Stadtentwässerung der Blick vom reinen Ableiten hin zum Zurückhalten verschoben. Das ist der Kern der Schwammstadt-Idee: Wasser nicht als Störfall behandeln, sondern als Ressource, die vor Ort gespeichert, verdunstet, versickert oder genutzt werden kann.

Das Umweltbundesamt empfiehlt in diesem Zusammenhang, Niederschlagswasser möglichst am Entstehungsort in Mulden oder Rigolen zu speichern und über die Bodenzone versickern zu lassen. Für mich ist das kein theoretischer Ansatz, sondern eine der wenigen Maßnahmen, die mehrere Probleme gleichzeitig adressiert: Starkregenabfluss, Hitze, Bodenwasserhaushalt und die Entlastung technischer Infrastruktur.

Gerade in deutschen Städten mit Nachverdichtung und knapper Fläche wird das wichtig. Ein Quartier, das Regenwasser lokal bewirtschaftet, plant nicht nur die Entwässerung anders, sondern verbessert auch Mikroklima und Aufenthaltsqualität. Bottrop-Welheim ist ein gutes Beispiel dafür, wie Regenwasser über Rinnen in zentrale und semizentrale Mulden geführt und dort zur Versickerung gebracht wird. Solche Lösungen funktionieren also nicht nur im Neubau, sondern auch bei der Umgestaltung bestehender Stadtteile.

Wenn man die Technik aus dieser Perspektive betrachtet, wird schnell klar, warum sie in der Stadtentwicklung mehr ist als ein Entwässerungsdetail. Sie ist ein Baustein für robustere, kühlere und langfristig besser funktionierende Quartiere. Wie das System im Aufbau aussieht, zeigt der nächste Abschnitt.

Schema einer Mulde mit Rigole: Regenwasser versickert über Sand und Kies in das Grundwasser.

So funktioniert das System unter der Oberfläche

Ein Mulden-Rigolen-System besteht aus zwei Ebenen, die zusammenarbeiten. Die Mulde ist die flache, begrünte Vertiefung an der Oberfläche. Sie nimmt Regenwasser zuerst auf, hält es kurzzeitig zurück und lässt es über die belebte Bodenzone versickern. Die Rigole liegt darunter und dient als unterirdischer Speicherraum, der zusätzlich Volumen bereitstellt, wenn die Mulde allein nicht ausreicht.

Die belebte Bodenzone ist dabei nicht nur Erde, sondern eine aktiv wirksame Filter- und Speicherzone. In ihr halten Pflanzenwurzeln und Bodenorganismen einen Teil der Stoffe zurück, bevor das Wasser tiefer einsickert. Genau deshalb ist die Mulde mehr als nur eine optische Senke: Sie übernimmt einen Teil der Reinigung und stabilisiert die Versickerungsleistung.

Bauteil Aufgabe Praktische Bedeutung
Mulde Zwischenspeicherung und erste Versickerung Nimmt Regen sichtbar auf und entlastet die Oberfläche sofort
Oberboden Filter- und Reinigungszone Verbessert die Wasserqualität, solange er nicht verdichtet ist
Rigole Unterirdischer Speicher Erhöht das Rückhaltevolumen und reduziert den Flächenbedarf an der Oberfläche
Überlauf oder Drossel Begrenzte Ableitung bei Starkregen Verhindert Überstau und koppelt das System bei Bedarf an Kanal oder Gewässer

In der Praxis ist wichtig, dass die Mulde nicht als reine Senke missverstanden wird. Sie ist Teil eines hydraulischen Systems, das kontrolliert arbeitet. Bei starkem Regen läuft Wasser zunächst in der Mulde an, danach in die Rigole und bei Bedarf über einen definierten Überlauf weiter. Genau diese Staffelung macht den Unterschied zwischen einfacher Flächenmulde und belastbarem Mulden-Rigolen-System aus.

Für die Stadtentwicklung ist das interessant, weil sich damit Wasserflächen, Grünraum und Technik verbinden lassen, ohne dass alles in harte Infrastruktur verschwindet. Wo das sinnvoll ist und wo die Grenzen liegen, ist trotzdem eine andere Frage. Darauf kommt es als Nächstes an.

Wann die Lösung passt und wann sie an Grenzen stößt

Ich würde ein Mulden-Rigolen-System vor allem dort einsetzen, wo Regenwasser möglichst sauber anfällt und vor Ort bewirtschaftet werden kann: an Dachflächen, Wohnwegen, Innenhöfen, Stellplätzen mit moderater Belastung oder in neuen Quartieren mit genügend Freiraum. Bei solchen Flächen ist der Aufwand verhältnismäßig klein, und die Wirkung auf Rückhalt und Verdunstung ist hoch.

Weniger passend wird die Technik, wenn das Niederschlagswasser stark belastet ist, etwa auf intensiv befahrenen Verkehrsflächen oder in Bereichen mit Industrie- und Gewerbeabflüssen. Dann braucht es Vorbehandlung oder eine andere Entwässerungsstrategie. Ein häufiger Planungsfehler ist, stark belastete Abflüsse zu direkt an die Rigole zu hängen. Damit verliert das System einen Teil seiner Reinigungswirkung und produziert im schlimmsten Fall neue Risiken für Boden und Grundwasser.

  • Geeignet ist die Technik bei Flächen mit geringer bis mittlerer Belastung und ausreichender Freifläche.
  • Grenzwertig wird sie bei sehr hohem Grundwasserstand, dichter Leitungsinfrastruktur oder hoher Schmutzfracht.
  • Wichtig sind klare Schutzabstände zu Gebäuden, Grenzen und Leitungen sowie eine saubere Bauausführung ohne Bodenverdichtung.
  • Planerisch hilfreich ist ein gedrosselter Überlauf, wenn das System an Kanal oder Gewässer angebunden werden muss.

Für die Bemessung sind konkrete Größen wichtig. Als grobe Orientierung wird für Mulden-Rigolen-Elemente ein Verhältnis von angeschlossener versiegelter Fläche zu Sickerfläche von Au : As ≤ 15 genannt. Die Einstauhöhe in der Mulde sollte in der Praxis 30 cm nicht überschreiten. Bei sehr schlechter Bodendurchlässigkeit kann ein System mit gedrosselter Ableitung dennoch sinnvoll sein, weil die Rigole dann nicht nur versickert, sondern auch speichert und kontrolliert abgibt.

Genau an diesem Punkt entscheidet sich, ob die Technik ein echter Baustein der Stadtentwicklung wird oder nur ein gut gemeintes Detail bleibt. Deshalb lohnt sich ein sauberer Planungsablauf.

Wie ich eine Anlage in der Praxis planen würde

Die aktuelle DWA-A 138-1 bündelt Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser. Ich halte diese Systematik für sinnvoll, weil sie das Wesentliche abfragt: Hydrologie, Boden, Schutzgüter und Betrieb. Wer eine Anlage nur nach verfügbarem Platz dimensioniert, baut meistens am Bedarf vorbei.

  1. Zuerst kläre ich die angeschlossenen Flächen: Dach, Weg, Platz oder Stellfläche, plus deren Verschmutzungsgrad.
  2. Dann prüfe ich Boden und Grundwasser. Ohne verlässliche Angaben zur Durchlässigkeit und zum Grundwasserflurabstand ist jede Bemessung unsauber.
  3. Anschließend lege ich fest, ob die Anlage rein versickern soll oder ob eine gedrosselte Ableitung nötig ist.
  4. Danach plane ich Mulde, Rigole, Zuflüsse, Überlauf und die Zugänglichkeit für Wartung gemeinsam, nicht nacheinander.
  5. Zum Schluss prüfe ich Genehmigungslage, Schutzabstände und die Einbindung in das kommunale Regenwasserkonzept.

Für zentrale Anlagen ist aus meiner Sicht eine Langzeitsimulation sinnvoll, weil Einzelregenereignisse die tatsächliche Belastung oft unterschätzen. Genau das ist in verdichteten Quartieren wichtig: Die Anlage soll nicht nur im Modell gut aussehen, sondern auch bei aufeinanderfolgenden Niederschlägen stabil bleiben.

Ein paar praktische Leitplanken helfen sofort weiter:

  • Die Mulde braucht eine robuste, aber nicht zu dichte Oberbodenschicht, damit Wasser ankommen und wieder austreten kann.
  • Ein definierter Überlauf verhindert, dass sich das Wasser im falschen Moment unkontrolliert aufstaut.
  • Die Rigole sollte so liegen, dass spätere Tiefbauarbeiten nicht dauernd in die Anlage eingreifen.
  • Rohre, Schächte und Zuflüsse müssen wartbar bleiben, sonst wird aus einem guten System schnell ein Problemfall.

Wer diese Punkte früh mitdenkt, spart später viele Konflikte auf der Baustelle und im Betrieb. Denn die eigentliche Schwachstelle solcher Anlagen ist selten das Prinzip, sondern fast immer die Ausführung oder die fehlende Pflege.

Betrieb und Pflege ohne Überraschungen

Mulden-Rigolen-Systeme sind keine Anlagen, die man nach dem Bau einfach vergessen kann. Sie funktionieren nur dauerhaft, wenn die Oberfläche frei, die Zuläufe sauber und die Bodenstruktur intakt bleiben. Kolmation heißt das Fachwort für das Zusetzen von Poren durch Feinmaterial; genau das bremst die Versickerung langfristig aus.

Für den laufenden Betrieb heißt das vor allem: Die Mulde muss gepflegt werden wie eine funktionale Grünfläche. Mindestens einmal jährlich sollte gemäht und das Mähgut entfernt werden. Zusätzlich ist eine halbjährliche Kontrolle auf Trockenrisse, Ausspülungen und andere Schäden sinnvoll. Zuläufe und Schächte sollten mindestens einmal pro Jahr auf Verunreinigung und Verstopfung geprüft werden.

  • Keine Lagerung von Baumaterial, Sand oder belasteten Stoffen in der Mulde.
  • Keine Bodenverdichtung durch Baustellenverkehr oder dauerhafte Überfahrungen.
  • Keine Pflanzenschutzmittel und keine Überdüngung im Versickerungsbereich.
  • Regelmäßige Sichtkontrolle nach Starkregen, damit Ausspülungen früh erkannt werden.
  • Freier Zugang zu Schachtbauwerken, sonst wird Wartung teuer und unzuverlässig.

Ich sehe in der Praxis immer wieder denselben Irrtum: Die Anlage wird auf Entwässerung optimiert, aber nicht auf Betrieb. Dabei entscheidet gerade die Pflege darüber, ob die Mulde ihre Reinigungswirkung behält und die Rigole nicht vorzeitig zusetzt. Wer hier spart, zahlt später mit Funktionseinbußen.

Deshalb sollte man Mulde und Rigole immer als dauerhafte Infrastruktur verstehen, nicht als dekorative Grünfläche mit technischer Beigabe. Das wird besonders deutlich, wenn man sie mit anderen Lösungen vergleicht.

Wie sich Mulden-Rigolen-Systeme gegen andere Lösungen schlagen

Nicht jede Fläche braucht dieselbe Antwort. In der Stadtentwicklung geht es oft um die richtige Kombination, nicht um die eine perfekte Maßnahme. Ein Vergleich hilft, weil viele Projekte heute mehrere Bausteine mischen: Versickerung, Rückhalt, Verdunstung und Nutzung.

Maßnahme Stärken Grenzen Typischer Einsatz
Mulden-Rigolen-System Rückhalt, Versickerung, Reinigung und geringerer Oberflächenbedarf als bei reiner Mulde Planungsaufwendig, pflegeabhängig, braucht passende Böden oder eine saubere Drossellösung Neubauquartiere, Wohnstraßen, Höfe, Plätze mit mittlerer Belastung
Reine Mulde Einfach, sichtbar, gute Reinigungswirkung über die Bodenzone Mehr Fläche nötig, geringeres Speicherpotenzial Flächen mit Platz und eher geringer Abflusslast
Reine Rigole Unterirdisch, platzsparend an der Oberfläche Weniger Reinigungswirkung, stärker abhängig von Vorbehandlung Wenn Oberfläche kaum nutzbar ist und der Untergrund geeignet bleibt
Gründach Verdunstung, Hitzeminderung, Entlastung des Abflusses Begrenztes Speichervermögen, abhängig von Dachstatik Gebäude mit geeigneter Konstruktion und Klimaanpassungsziel
Zisterne Wassernutzung für Bewässerung oder technische Zwecke Kein Ersatz für Versickerung, Speicher begrenzt Wenn Regenwasser zusätzlich genutzt werden soll

Mein praktisches Fazit aus diesem Vergleich ist einfach: Das Mulden-Rigolen-System ist besonders stark dort, wo Stadtentwicklung Fläche nicht nur belegen, sondern wasserwirksam nutzen soll. Eine reine Rigole spart zwar Oberfläche, lässt aber die Reinigungsleistung der Mulde vermissen. Eine reine Mulde ist ökologisch attraktiv, braucht aber mehr Platz. Die beste Lösung ist deshalb oft nicht eine Einzelmaßnahme, sondern die kluge Kombination mit Gründächern, durchlässigen Belägen und, wo sinnvoll, einer Zisterne.

Genau an dieser Schnittstelle zwischen Technik und Gestaltung liegt der eigentliche Mehrwert für Stadtquartiere. Denn gute Regenwasserbewirtschaftung ist nie nur Entwässerung, sondern immer auch Raumplanung.

Was für Quartiere aus der Planung wirklich folgt

Wer ein Quartier wassersensibel entwickeln will, sollte zuerst die Flächen logik statt die Rohrlogik denken. Das heißt konkret: möglichst wenig versiegeln, sauberen Abfluss getrennt erfassen, Regenwasser sichtbar führen und nur dort technisch verdichten, wo es notwendig ist. Ein Mulden-Rigolen-System ist dann kein Zusatz, sondern Teil der städtebaulichen Grundstruktur.

Für Kommunen und Projektentwickler ergeben sich daraus drei robuste Leitlinien: offene Flächen dort, wo sie funktionieren; technische Drossel dort, wo der Boden schwach ist; und Pflegekonzepte dort, wo die Oberfläche dauerhaft arbeiten soll. Wenn diese drei Punkte zusammenkommen, wird aus einer Entwässerungslösung ein echter Beitrag zur klimaresilienten Stadt.

Ich würde es so zuspitzen: Wer Regenwasser nur ableitet, verschenkt Potenzial. Wer es lokal speichert, versickert und in den städtischen Raum integriert, gewinnt zugleich Sicherheit, ökologische Qualität und oft auch bessere Gestaltungsmöglichkeiten. Genau deshalb gehört die Technik in moderne Stadtentwicklung, nicht an deren Rand.

Häufig gestellte Fragen

Besonders gut passt es zu Dachflächen, Wohnwegen, Innenhöfen, Stellplätzen mit moderater Belastung und neuen Quartieren mit genug Freiraum. Weniger geeignet ist es bei stark belastetem Niederschlagswasser, etwa von intensiv befahrenen Verkehrsflächen oder Industrie- und Gewerbeflächen. Dann braucht es Vorbehandlung oder eine andere Entwässerungsstrategie, vor allem bei hohem Grundwasserstand oder geringer Bodendurchlässigkeit.

Die Mulde nimmt das Wasser zuerst an der Oberfläche auf, hält es kurz zurück und lässt es über die belebte Bodenzone versickern. Darunter ergänzt die Rigole das Speichervolumen, wenn die Mulde allein nicht ausreicht. Die belebte Bodenzone übernimmt dabei einen Teil der Reinigung, weil Wurzeln und Bodenorganismen Stoffe zurückhalten, bevor das Wasser tiefer einsickert.

Zuerst sollten die angeschlossenen Flächen und ihr Verschmutzungsgrad geklärt werden. Danach sind Boden, Durchlässigkeit und Grundwasserflurabstand entscheidend, ebenso die Frage, ob rein versickert oder gedrosselt abgeführt werden soll. Als Orientierung nennt der Artikel für Mulden-Rigolen-Elemente ein Verhältnis von angeschlossener versiegelter Fläche zu Sickerfläche von Au : As ≤ 15 und eine Einstauhöhe von höchstens 30 cm.

Mulden-Rigolen-Systeme funktionieren dauerhaft nur mit regelmäßiger Pflege. Die Mulde sollte mindestens einmal jährlich gemäht werden, das Mähgut ist zu entfernen, und Zuläufe sowie Schächte sollten mindestens einmal pro Jahr kontrolliert werden. Zusätzlich sind halbjährliche Sichtprüfungen auf Trockenrisse, Ausspülungen und andere Schäden sinnvoll, damit Kolmation und Funktionsverlust früh erkannt werden.

Das System verbindet Rückhalt, Versickerung und Reinigung und braucht an der Oberfläche weniger Platz als eine reine Mulde. Eine reine Rigole spart zwar Fläche, bietet aber weniger Reinigungswirkung, weil die Mulde als Filter- und Speicherzone fehlt. In der Praxis ist deshalb oft die Kombination mit Gründächern, durchlässigen Belägen oder einer Zisterne die stärkere Lösung.

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Anja Herold

Anja Herold

Mein Name ist Anja Herold, und ich bringe 14 Jahre Erfahrung in den Bereichen Umweltpolitik, Klimaschutz und nachhaltige Wirtschaft mit. Mein Interesse an diesen Themen entwickelte sich während meines Studiums, als ich erkannte, wie eng unsere wirtschaftlichen Entscheidungen mit der Umwelt verknüpft sind. Ich finde es spannend, komplexe Zusammenhänge zu erläutern und dabei zu helfen, die Herausforderungen, vor denen wir stehen, besser zu verstehen. In meinen Artikeln beschäftige ich mich mit aktuellen Entwicklungen, politischen Maßnahmen und innovativen Ansätzen, die einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt haben können. Dabei lege ich großen Wert darauf, meine Informationen sorgfältig zu recherchieren und verschiedene Perspektiven zu vergleichen, um die Themen klar und verständlich zu präsentieren. Mein Ziel ist es, nützliche, präzise und aktuelle Inhalte bereitzustellen, die Leserinnen und Leser dazu anregen, sich aktiv mit den Herausforderungen des Klimaschutzes auseinanderzusetzen.

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